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Ausschüsse

Austausch zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Medienbranche

Der Medienausschuss der IHKs Köln und Bonn/Rhein-Sieg stand bei seiner virtuellen Sitzung am 6. Mai 2020 ganz im Zeichen der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Medienbranche. Die Ausschussmitglieder tauschten sich über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr Unternehmen bzw. ihre Geschäftstätigkeit aus. Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass durch die Corona-Krise bei allen Unternehmen Einbußen entstanden sind und einzelne Geschäftsfelder zum Teil weggebrochen sind. Bisher können die Einbußen jedoch noch kompensiert werden. Es wurde kritisiert, dass insbesondere das föderale System bei bundesweit tätigen Unternehmen einen großen Aufwand auslöse. In jedem Bundesland gelten andere Verordnungen sowie Fördertatbestände über die man sich informieren muss. Es herrscht jedoch grundsätzlich immer noch eine positive Grundhaltung.

IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Soénius berichtete über die Erfahrungen der IHK Köln im Rahmen der Hotlines für die Soforthilfe und das Kurzarbeitergeld. Insgesamt seien über 30.000 Anrufe eingegangen und die Hotlines wurden auch an zwei Wochenende betrieben. IHK-Pressesprecher Michael Pieck konnte über ähnliche Erfahrungen aus der IHK Bonn/Rhein-Sieg berichten. Professor Dr. Werner Schwaderlapp informierte über die Unterstützungsmaßnahmen der Landesanstalt für Medien NRW und der Film- und Medienstiftung NRW. Der Newsletter der IHK Köln wurde grundsätzlich positiv bewertet. Allerdings wurde darum gebeten, neue Informationen deutlicher hervorzuheben.