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Ausschüsse
11.10.2018
Ausschuss für Fachkräfte und Arbeitsmarktpolitik


IHK-Ausschuss fordert Spurwechsel im Zuwandungsgesetz

Der IHK-Ausschuss für Arbeitsmarkt und Fachkräfte hat sich bei seiner Sitzung am 29. September 2018 dafür stark gemacht, dass die Bundesregierung im geplanten Zuwanderungsgesetz gut integrierten Flüchtlingen mit abgelehntem Asylantrag einen sogenannten "Spurwechsel" ermöglichen soll. Qualifizierte Geduldete, die eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, gut integriert sind und alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen können, sollten in Deutschland einen Antrag auf Beschäftigungserlaubnis stellen können. Es könne nicht sein - so die Meinung im Ausschuss -, dass Geflüchtete nach abgeschlossener Berufsausbildung, die ihren Antrag vor Beginn der Qualifizierung gestellt haben, in ihr Heimatland zurückgeschickt werden und dann erneut einen Antrag auf Einreise nach Deutschland stellen müssen.

Dies führe zur Verunsicherung der deutschen Unternehmen, wichtige Fachkräfte gingen ihnen verloren. Deshalb setzt sich der IHK-Ausschuss bei der Politik dafür ein, den Spurwechsel hin zu einer Beschäftigungserlaubnis für gut qualifizierte Flüchtlinge zu ermöglichen.